Sonntag, 12. Juni 2016

Tag 2 - das grosse Fressen

Weiter geht's mit den kurzen Nächten. Für den Blogeintrag der letzten beide Tage hatte ich noch bis um 2 Uhr in der Früh gesessen. Zum Glück hatte das Hotel freies WLAN. Denn per Mobilfunk war da nichts zu machen. Hier und heute im Hotel klappt es wunderbar. dazu später mehr. Jetzt wird erst einmal über den heutigen Tag berichtet....

Carsten macht den Weckdienst. Halb sieben. Prima. Immerhin eine halbe Stunde länger als ursprünglich für mich vorgesehen.

Nach der Dusche wird alles zusammen gepackt und dann gibt es erst einmal Frühstück.

Das Buffet bietet alles was man zum Frühstück benötigt.


Zuerst einmal muß die komplette Technik für die mobile Webcam wieder eingebaut werden. Hoffentlich klappt alles...  Kurz etwas warten. Die Kamera macht Rotlicht. Und Action!


Und dann geht es wieder zurück nach Dörentrup zum gestrigen Veranstaltungsort. Mal sehen, ob man noch etwas Strom bekommt. Nix da. Alles ist abgestellt oder abgebaut. Die hauseigene Ladebox hat zwar ein tolles Display, aber funktioniert natürlich nur wieder mit eigenen RFID-Karten. Unser erstes Ziel für heute ist Tönnieshäuschen. Nie gehört. Aber was soll's, so lernt man es kennen.
Vor uns fahren Uta und Stephan Janbeck von Janbeck*s Fairhaus los. Sie fahren zusammen mit Louis Palmer zum Hermannsdenkmal. Unsere offizielle Startzeit ist 8:35 Uhr. Wir kommen um 8:06 los.

Unsere Routenplanung schickt uns über Lage in Richtung A2 Richtung Westen.

Tönnieshäuschen befindet sich in der Gemeinde Ahlen und wir fahren dort zur Firma STAPEL. Und die haben sich nicht lumpen lassen, die fahren richtig was auf und lassen es krachen. Auch an der Stromversorgung. 125A Anschluß? Kein Problem, davon liegen da mehrere einfach rum. Wir bekommen unseren Anschluß. Nach der gut 90 Kilometer langen Strecke hatten wir bei unserer Ankunft um 9:39 noch gut 30 Kilometer auf der Uhr.


Interessant ist dort der Triplecharger von crOhm. Der hat drei Typ2-Dosen... naja, und den Rest sieht auch auf dem Bild. Die Anschlüsse haben ein automatisches Lastmanagement. Der Lader ist erst einen Tag vor der Wave fertig geworden. Ist also ein echter Prototyp und hauptsächlich für solche Veranstaltungen wie die Wave gedacht. Ich sollte mal fragen, ob ich sie für DILLE ZWO ausleihen kann. Das wäre es doch. Und dann mit 63A an den Dosen.


Bei STAPEL konnten die Kleinsten mit zwei Solar-Taxis (Basis: Bobbycar) im Kreis fahren.


Und für die Älteren wurde gezeigt, das dort auch noch Bier gebraut wird. Also war wirklich für jeden etwas dabei.


Tönnieshäuschen hat einen riesigen Busbahnhof. Also riesig für einen Ort mit 400 Einwohnern. Den Busbahnhof hat unser Musiker erst einmal in Beschlag genommen.


Impressionen aus Tönnishäuschen:


Am Vortag hatte ich mich mit Fahrern eines Spyders von der FH Dortmund unterhalten. Die waren noch nie so richtig mit einem Tesla unterwegs. So etwas konnte nun gar nicht angehen. Johannes als der nächste mir bekannte Teslafahrer wurde nun verpflichtet zu zeigen, was der Wagen so kann. Hätte man lieber nicht machen sollen. Das breite Grinsen nach der Fahrt war nur noch schwer aus deren Gesicht zu bekommen.

Dann wurde es kulinarisch. Ich muß ja auch beim Thema des heutigen Tages bleiben.


Zuerst wurden auf einem Grill Bratwurst mit Weißbrot angeboten. Nachdem Carsten und ich dann jeweils eine Bratwurst verdrückt hatten gab es die Information, das es jetzt richtig los geht mit dem Essen. Denn in der grossen Halle wurde jetzt richtig aufgetischt. Kartoffelsuppe mit Croutons, Weißbrot, Krustenbraten mit Kartoffelsalat. Dazu wurden Getränke gereicht.


Das Team ITK Engineering hatte Probleme ihren BMW i3 mit nur 12 Ampere zu laden. Nicht das, es nicht klappen würde, nur leider dauert das natürlich viel zu lange.  Es muß sich herumgesprochen haben, das wir zwei Ladeboxen dabei hatten. Kein Problem, die 16 Ampere einphasig können sie so ziehen. Leider war kein 32 Ampere Anschluß frei, sonst hätte man da noch etwas mehr anbieten können.

Gegen 11:50 haben wir uns dann auf den Weg zum nächsten Ziel gemacht. Unser Ziel hieß Fachhochschule Dortmund.
Um 13:07 waren wir da. Dabei sind wir einmal quer durch Dortmund gefahren und haben das Ziel auch nicht gleich gefunden und mussten erst einmal eine Ehrenrunde drehen. Bei der Gelegenheit haben wir dann natürlich mal wieder eine von Verbrennern zugeparkte RWE-Ladesäule gefunden. Die musste erst mal mit dem passenden roten Aufkleber versehen werden (siehe Vortag).


Kurz nachdem wir da waren, ist dann auch das Team Janbeck*s Fairhaus eingetroffen. Und passend zum heutigen Thementag haben sie den passenden Spruch auf dem Fahrzeug.


Alle ankommenden Fahrer aus der Schweiz wurden mit dem Livemusik aus dem Alphorn begrüsst.



Petra von den "Women in Charge" erklärt der Presse wie Elektromobilität funktioniert. Sie hatte heute morgen das Pech, das ihr Tesla-Roadster keine volle Ladung bekommen hatte und mußte zusehen, das die 101km Strecke mit einer Akkukapaziät mit 105 km reicht. Anscheinend hat das irgendwie geklappt.





Zwischendurch mal wieder etwas kulinarisches. Auf dem Grill sieht man das Angebt der FH. Daneben stand dann noch ein Bierwagen der auch mit allerlei Köstlichkeiten aufgewartet hat.

Damit auch die Fahrzeuge gut versorgt wurden, war es hin und wieder auch notwendig, das hier und da mal ein neues Kabel verlegt werden musste. Vorbildlich!

Natürlich ist auch die Presse zu ihrem Recht gekommen und hat ihr Gruppenbild ihrer Local-Heroes bekommen.


Um 16:00 Uhr wurden dann noch einige Ansprachen gehalten und um 16:20 hieß es Abschied nehmen von der Fachhochschule und Dortmund.

Das nächste Ziel hieß "Bäcker Schüren" in Hilden.

Wir fuhren gemeinsam mit Stephan und Uta die komplette Strecke und kamen
relativ pünktlich um 17:18 im Ladepradies an. Dort wurden wir in Empfang genommen mit einer Tüte, einer Ladekarte und einem Lademeister, der uns den Weg an die nächste Ladesäule wies. Es gibt im Prinzip keinen Ladeanschluß den es dort nicht gibt. Zumindest muss kein Fahrzeug hungrig das Gelände verlassen.

Und erstaunlicherweise auch hier wieder zahlreiche Gesichter, die man schon von anderen Veranstaltungen her kennt:









Auf dem Gelände gab es auch einen frisch elektrisch umgebauten VW-Bulli zu sehen.
Das Akkupack liegt in der Mitte des Fahrzeugs. Jetzt benötigt es 'nur' noch eine Abnahme.

Das mit dem abnehmen war am heutigen Tag aber wirklich eine schwierige Übung, denn auch hier gab es Essen satt.

 Gegen 19:00 Uhr hat sich die Backstube mit den Teilnehmern gefüllt.

Das nächste Ziel hieß Heinsberg. Dort sollte für Alle die Möglichkeit bestehen das erste Gruppenspiel bei der Fußball-EM mit deutscher Beteiligung zu sehen. Erst einmal wären wir aber viel zu spät da angekommen, und durch den ab Nachmittag einsetzenden Regen hat uns die Reichweite schon etwas Sorgen gemacht. Denn unser Hotel ist in Erkelenz und das liegt einige Kilometer vor Heinsberg. Da uns am Vortag bereits mitgeteilt wurde, das es heute kein Briefing gibt, haben wir es dann vorgezogen direkt zum Hotel zu fahren. Dort war ein laden nicht möglich, aber es gab da jemanden, der per Telefon erreichbar war, und der alle Lademöglichkeiten in Erkelenz im Zugriff hatte. Und so haben wir den Kangoo noch einmal richtig voll bekommen. Der Abend klang dann gemütlich im Gastronomiebereich des Hotels mit einigen anderen Teilnehmern der Wave aus.

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